Solardörfer

Solarunterstützte
Wärmenetze für Dörfer

Seit über 10 Jahren gibt es in Deutschland Bioenergiedörfer. Inzwischen sind es fast 200 Dörfer, die ihren Strom- und Wärmebedarf mit überwiegend regionalen nachwachsenden Rohstoffen selbst decken. In den meisten Fällen kommen dabei bisher Biogas-BHKW zum Einsatz. Zentraler Baustein der Wärmeversorgung ist stets ein Wärmenetz, an das sehr viele, manchmal fast alle Gebäude angeschlossen sind und das so die meist mit Heizöl betriebenen Einzelheizungen ersetzt. Ein Dorf, das sich ein eigenes Wärmenetz zulegt, schafft sozusagen die Wärmewende auf einen Schlag. Der Weg über normale Sanierungen der Heizungsanlagen Haus für Haus würde dagegen Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Neben der umwelt- und klimapolitischen Motivation spielt bei diesen Projekten der Aspekt der regionalen Wertschöpfung eine tragende Rolle. Während bei einer überwiegend auf Heizöl basierten Wärmeversorgung Kaufkraft in erheblichem Umfang an die internationalen Erdölproduzenten abfließt, bleibt diese Kaufkraft den regionalen Wirtschaftskreisläufen erhalten, wenn das Wärmenetz mit nachwachsenden Brennstoffen aus der Region betrieben wird.


 Büsingen
Landkreis Konstanz
Neuerkirch-Külz 
Rhein-Hunsrück-Kreis
Hallerndorf
Landkreis Forchheim
 Kollektortyp Ritter XL 19 / 49 P
 Kollektorfläche 1.090 m² 1.422 m² 1.304 m²
 Aufstellfläche 2.500 m² 3.700 m² 3.000 m²
 Speichergröße 100 m³ 120 m³ 85 m³
 Solarertrag / a 565 MWh 625 MWh 600 MWh
 Solarquote 13,5 % 20 % 22 %

Solare Wärmenetze